Glück im Glas

Kaum geht’s auf das Jahresende zu, fangen die Leute an, die vergangenen zwölf Monate zu reflektieren. Viel öfter als „Was für ein schönes Jahr das doch war, voller glücklicher Momente…“ hört man leider Aussagen wie: „Ich bin froh, wenn dieses Jahr endlich vorbei ist!“, „Schlimmer geht immer…“, „Das letzte Jahr war einfach sch****!“… etc. pp.
Ich will mich da auch gar nicht selber von freisprechen. :/

Genau an dieser Stelle kommt „Glück im Glas“ ins Spiel!

Glück im Glas

Die Idee hinter „Glück im Glas“ ist die, dass man über ein ganzes Jahr lang, all die Momente, Erfahrungen, Begegnungen – einfach alles, was einen in irgendeiner Form erfreut und glücklich gemacht hat – in einem Einmachglas sammelt. Es ist ganz leicht: Einfach das schöne Erlebnis schnell auf einem Zettel notieren und hinein damit ins Glas. Natürlich kann man auch kleine Gegenstände hineinwerfen, die einem etwas bedeuten: Steine, getrocknete Blumen etc.

Nach einem Jahr, vorzugsweise am Silvesterabend, öffnet man dann das Glas und ruft sich all die tollen Ereignisse noch einmal in Gedächtnis und siehe da: Das Jahr war gar nicht so schlecht, sondern eigentlich echt schön! 🙂

Aber keine Angst, ein festes Regelwerk gibt es nicht, also kann man das Glas auch durchaus „zwischendurch“ öffnen, wenn es einem mal nicht gut geht und man dringend ein bisschen „positiven Input“ braucht.

Mir persönlich geht es auch oft so, dass die negativen Dinge, die man erlebt, viel eher hängen bleiben, als die schönen Momente – was falsch ist und nicht so sein sollte!

Deshalb habe ich die Idee bereits im letzten Jahr aufgegriffen und wie wild Einmachgläser verschenkt. Hinzugefügt habe ich einen kleinen Zettel, so dass die Beschenkten auch wissen, dass das Glas nicht nur als dekorativer Staubfänger gedacht ist! 😉

Einfach auf den folgenden Zettel klicken und die Grafik auf eurem Computer speichern, ausdrucken und fertig!

Glück im Glas

Vielleicht gefällt euch die Idee ja auch und ihr verschenkt zum Silvesterabend ein paar Weckgläser. 😉

Ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!

[Ausflug] Naturparkzentrum Teufelsschlucht

Wer gern wandert, wird die Teufelsschlucht lieben.
Wer noch dazu die Eifel liebt, ist hier genau richtig.

Die Teufelsschlucht entstand während der letzten Eiszeit und besteht aus zerklüfteten Felsen, steilen Abhängen und jeder Menge Stufen, die in den Weg geschlagen wurden. Durchtrainierten Wanderwütigen wird hier auf den zahlreichen Routen, die man beschreiten kann, das Herz aufgehen – untrainierten Couchpotatoes, die zu Schnappatmung neigen (so wie ich) empfehle ich für den Anfang eine ‚gemütlichere‘ Route.

Im Naturparkzentrum Teufelsschlucht gibt es unzählige Wanderrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade – von gemütlichen 1,8km bis tagesfüllenden 17km ist alles dabei. Wahlweise lassen sich die Wanderrouten als geführte Audiotour erkunden, oder aber man läuft einfach wild drauflos und genießt die Landschaft.

➥ Wanderrouten rund um die Teufelsschlucht

Teufelspfad 1: 1,8km – 1 Stunde – Schwierigkeitsgrad: mittel
Teufelspfad 2: 3,5km – 1,5-2 Stunden – Schwierigkeitsgrad: mittel
Die Teuflische 8: 5,8km – 3-4 Stunden – Schwierigkeitsgrad: schwer
Wanderweg 54: 8,1km – 3 Stunden – Schwierigkeitsgrad: mittel
Felsenweg 6: 17km – 4,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad:  mittel

 

Phänomenale Ausblicke, bizarre Steinformationen, Baumwachstum, wo man keine Bäume erwartet – es gleicht einer Wanderung durch das Land der Feen und Kobolde. Überall um sich herum entdeckt man unheimliche Teufelsfratzen im Gestein, muss sich durch enge Felsspalten zwängen oder über umgestürzte, bemooste Bäume klettern.

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[Buch] Sigge Eklund: “Das Labyrinth”

Inhalt

Cover 28 Tage lang

Martin und Åsa Horn sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass für ihre elfjährige Tochter Magda kaum Aufmerksamkeit übrig bleibt. Als Magda plötzlich vermisst wird und der Verdacht die Eltern trifft, begeben sie sich auf eine nervenaufreibende Spurensuche – ebenso wie Tom, Martins loyaler Kollege, und die Schulkrankenschwester Katja, die vor Magdas Verschwinden Narben und blaue Flecken am Körper des Mädchens entdeckt hatte.

Vier unzuverlässige Erzählerstimmen entführen den Leser in ein Labyrinth aus Schuldbekenntnissen und Indizien. Immer neue Irrwege tun sich auf, bis am Schluss eine überraschende Entdeckung wartet …


Rezension

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[TV Serie] Orphan Black

Inhalt

‚Orphan Black‘ ist eine kanadische Science-Fiction-Serie mit Tatiana Maslany als Sarah Manning in der Hauptrolle. Sarahs Leben ist bisher nicht gerade bilderbuchmäßig verlaufen. Ihre düstere, kriminelle Vergangenheit wiegt schwer auf ihr, aber aus Liebe zu ihrer Tochter will sie ihr Leben nun endlich in normale Bahnen lenken. Als sie den Selbstmord einer Frau beobachtet, die verblüffender Weise genauso aussieht wie sie, nimmt sie kurzerhand deren Identität an. Ein letzter Coup, das ist der Plan! Was Sarah nicht weiß: Beth Childs war Polizistin und schon bald erfährt Sarah die entsetzliche Wahrheit über sich und die Fremde: Sie sind Klone.

Während sich Sarah immer mehr in ihr Lügenkonstrukt als falsche Beth verwickelt, erfährt sie, dass es noch weitere Klone gibt. Wer sie geschaffen hat und vor allen Dingen warum, weiß keiner von ihnen. Gemeinsam versuchen sie die Wahrheit hinter den mysteriösen Machenschaften des DYAD Instituts für Biotechnologie herauszufinden – und das schnell, denn irgendjemand hat es auf sie abgesehen und bringt einen Klon nach dem anderen um.

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[Film] Interstellar

Inhalt

In nicht allzu ferner Zukunft sind große Teile der Erde nahezu unbewohnbar geworden und den Menschen steht eine unabwendbare Hungerskatastrophe bevor. Der ehemalige NASA-Pilot Cooper (Matthew McConaughey) führt ein zurückgezogenes Familienleben auf dem Land und versucht als einer von vielen Farmern die Nahrungsmittelversorgung für die Zukunft sicherzustellen.

Durch eine zufällige Entdeckung seiner Tochter, gelangt er eines Tages an die Koordinaten einer geheimen Forschungsstation der NASA. Dort arbeitet ein Team unter der Leitung von Professor Brand (Michael Caine) bereits seit mehreren Jahren an einem ambitionierten Projekt, welches die Erhaltung der menschlichen Spezies sichern soll.

Zusammen mit einer kleinen Gruppe von Spezialisten, soll sich Cooper in den Weltraum aufmachen, um eine neue Heimat für die Menschheit zu finden. Doch dazu müssen die Astronauten in eine weit entfernte Galaxie vordringen, welche sie nur mithilfe eines Wurmlochs in der Nähe des Planeten Saturn erreichen können. Wohlwissend das die Chance für eine Rückkehr äußerst gering ist, willigt Cooper schließlich bei dem riskanten Auftrag ein und muss seine Familie schweren Herzens zurückzulassen. Vielleicht ist diese Mission die letzte Möglichkeit der Menschheit, einen bewohnbaren Planeten zu finden.

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[Buch] David Safier: “28 Tage lang”

Inhalt

Cover 28 Tage lang

Was für ein Mensch willst Du sein?
Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. Ganze 28 Tage.
28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
8 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
28 Tage, um eine Legende zu werden.


Rezension

28 Tage lang“ ist eins dieser Bücher, das mir lange Zeit nachlaufen wird.
Es könnte sogar eins der besten Bücher sein, die ich je gelesen habe.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass der „Ruf nach Vergessen“ unter den Deutschen immer lauter wird. Der Zweite Weltkrieg? Das ist doch alles schon soo lange her, was habe ich denn mit dem zu tun, was vor zig Jahren mal passiert ist?!
Wer „28 Tage lang“ liest, wird ganz schnell verstehen und (s)eine Antwort auf diese Fragen finden.

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